Sammelverfahren

Meinl

Meinl European Land (Meinl) – 2. Sammelverfahren

Meinl gehört zu den größten Immobilienfinanzskandalen, die in Österreich jemals gerichtsanhängig wurden. AdvoFin war und ist weiterhin der Prozessfinanzierer, welcher das Sammelverfahren gegen die Meinl Bank organisiert und finanziert. 

Bis dato haben die von AdvoFin beauftragten Rechtsanwälte mehr als 60 MEUR in diesem Sammelverfahren für mehr als 7.800 Kunden verglichen bzw. bei Gericht erstritten. Tausende weitere Verfahren werden in den nächsten Jahren zusätzlich abgewickelt werden. 

Bis vor kurzem konnten keine neuen Ansprüche mehr finanziert werden. 

Durch eine neue Rechtsprechung (arglistige Irreführung) besteht nun erstmals die Möglichkeit, auch jenen Meinl-Geschädigten zu helfen, die bis dato noch keine Rechtshandlungen gesetzt haben bzw. juristisch nicht die Möglichkeit dazu hatten.

Sollten sie im Zeitraum März 2005 bis September 2007 Zertifikate / Aktien der Atrium European Real Estate (vormals Meinl European Land) angekauft haben, können sie sich dem Sammelverfahren Meinl 2 anschließen. Klagsgegner ist die Meinl Bank, nicht Atrium.

Anmeldung als Interessent


Zum Fall: 

Die Immobilienfondsgesellschaft Meinl European Land löste im Sommer 2007 heftiges Medieninteresse aus, als bekannt wurde, dass man mit den Einnahmen einer Kapitalerhöhung im Frühjahr hauptsächlich eigene Wertpapiere zurückgekauft hatte, ohne die Anleger darüber zu informieren, was gegen österreichisches Recht verstößt. Auch wurde wiederholt gegen Ad hoc-Berichterstattungsverpflichtungen verstoßen. 

Neben der Meinl European Land (2008 verkauft und in Atrium European Real Estate unbenannt) betreut AdvoFin auch ein Sammelverfahren gegen die Meinl Bank, welche über ein Tochterunternehmen das Management der Meinl European Land übernahm und eine wesentliche Rolle im Zusammenhang mit den vorgebrachten Klagsgründen spielte (fehlende oder inkorrekte Ad hoc-Berichterstattung, Fehlberatung von potentiellen Investoren). 

Mit Atrium European Real Estate konnte in der Causa im März 2017 eine Vergleichsvereinbarung erzielt werden, welche die Abdeckung von erlittenen Vermögensschäden in einer Gesamthöhe von € 44 Mio. für Kunden der AdvoFin bedeutet. 

Gegenüber der Meinl Bank werden die Ansprüche der Kunden weiterhin gerichtlich betrieben.