Sammelverfahren

Wienwert Holding

Die Immobiliengesellschaft WW Holding AG hat am Donnerstag, den 18.01.2018, ein Insolvenzverfahren angekündigt. Wegen Zahlungsunfähigkeit und einer insolvenzrechtlichen Überschuldung werde ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorbereitet und so rasch wie möglich beim zuständigen Gericht eingebracht, teilte das Unternehmen in einer OTS-Aussendung mit. Die Wienwert AG solle verkauft werden. Die WW Holding AG strebt ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung an, im Rahmen dessen die Wienwert AG, eine wesentliche Beteiligung von WW Holding AG, verkauft werden soll.

Derzeit ist die Wienwert AG vom Insolvenzverfahren (noch) nicht betroffen. Hintergrund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten dürfte das Bekanntwerden des Ermittlungsverfahrens der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen Wienwert sein. Laut Medienberichten geht es um den Verdacht der Untreue und der Vollstreckungsvereitelung zugunsten eines anderen. Das Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, es gilt die Unschuldsvermutung.

Die nächste Anleihe wäre bereits im März 2018 fällig. In den Jahren 2018 und 2019 müssen weiters zumindest neun Wienwert-Holding-Anleihen mit einem maximalen Emissionsvolumen in Höhe von 29 Millionen Euro zurückgezahlt werden. Die jährlichen Zins-Zahlungen sind da noch nicht eingerechnet.

Aufgrund des bevorstehenden Insolvenzverfahrens müssen die Anleihezeichner um insgesamt bis zu 58 Millionen Euro bangen.

Ansprüche der Anleihezeichner könnten sowohl auf Irrtum als auch Schadenersatz gestützt werden, da die Wienwert AG bzw. Wienwert Holding bis zuletzt mit angeblich hervorragenden Bilanzkennzahlen und besonderen Sicherheiten für den Anleihekauf massiv geworben hat, obwohl die Wienwert AG zum 31.12.2015 tatsächlich bereits ein negatives Eigenkapital von Euro – 9,8 Millionen aufwies.

Personen, Unternehmen und institutionelle Anleger, welche Anleihen der Wienwert AG bzw. der Wienwert Holding gezeichnet haben bieten wir die Möglichkeit, sich an Sammelklagen zu beteiligen.

Wenn Sie sich der Sammelklage anschließen, übernehmen wir das gesamte Prozessrisiko. Im Erfolgsfall erhalten wir für die Übernahme des Prozessrisikos und für die Finanzierung sämtlicher Kosten eine Beteiligungsquote von 34% am Prozesserlös.

Wenn Sie daher für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche selbst kein Prozessrisiko auf sich nehmen wollen und prinzipiell an einer Teilnahme interessiert sind haben Sie die Möglichkeit, uns unverbindlich Ihre persönlichen Daten zu übermitteln.

> Anmeldung als Interessent

Wir werden Ihnen dann umgehend die entsprechenden Unterlagen zusenden.